Poetry Slam

Dichterkönig der 10. Klassen gekürt – der 5. Labenwolf-Poetry Slam am 22.03.2018

Dreizehn Vertreter der im Schuljahr 2017/18 vier 10. Klassen lieferten sich beim fünften Labenwolf-Poetry Slam wieder einmal heiße Wortgefechte. Mit einer guten Idee für einen Text, der sprachlich gekonnten Niederschrift dieser und der passenden Performance des Textes gingen die Schülerinnen und Schüler am 22. März um 19 Uhr in der oberen Halle gegeneinander ins Rennen. Durch den Abend führte der gewohnt humorige und gut aufgelegte Slamaltmeister Michael Jakob. Zum Auftakt wurden die Gäste mit einer mitreißenden Performance des Vorjahressiegers Eric Strubl (Q11) auf den Abend eingestimmt. Nachdem alle Teilnehmer ihre Texte vorgetragen hatten, konnte nach Jurywertung und Publikumsapplaus folgende Rangfolge ermittelt werden: der dritte Platz ging an Natasha Herzog (10b), der zweite Platz an Paul Pfeiffer (10d), und die diesjährige Poetry Slam-Meisterin des Labenwolf-Gymnasiums heißt Finja Siegmund aus der Klasse 10c, die mit einem auswendig vorgetragenen und großartig performten handykritischen Text das Publikum überzeugen konnte. Es bleibt wie immer zu hoffen, dass der ein oder die andere dem Poetry Slam weiterhin erhalten bleiben, wie es auch in den Jahren zuvor immer der Fall gewesen war…

Dr. Martin Behr


Dichterkönig der 10. Klassen gekürt – 4. Labenwolf-Poetry Slam am 16.03.2017


Neun Vertreter der drei 10. Klassen lieferten sich beim vierten Labenwolf-Poetry Slam am 16. März, ab 19:00 Uhr, in der oberen Halle heiße Wortgefechte.
In den Wochen zuvor wurden die potentiellen Slammer im Deutschunterricht durch ihre Lehrkräfte (Frau Kugler, Frau Eichenmuller und Herrn Kovenz) und in „Performance“-Workshops mit Michael Jakob eingestimmt und trainiert. Elementar fur einen gelungenen Auftritt sind drei Stützen: eine gute Idee fur einen Text, diese sprachlich gekonnt zu Papier zu bringen und den Text mittels Betonung, Gestik, Mimik, Pausensetzung und anderer Aspekte überzeugend vorzutragen, „zu performen“.

Dazu bedarf es auch der nötigen technischen Ausstattung, die durch die Technik-AG unter der Leitung von Herrn Willert optimal zur Verfügung gestellt und für die Auftritte der Slammer betrieben wurde.

So konnte der Start erfolgen, bei dem der humorige und gut aufgelegte Michael Jakob die Zuschauer eingangs in die Regeln einführte und mit einem eigenen Beitrag auf den Abend einstimmte. Danach ging es in die erste Hauptrunde, in der zunächst die ersten fünf Teilnehmer ihre Texte vortragen durften. Nach den jeweils maximal siebenminütigen Vorträgen wurden diese von einer aus dem Publikum gewählten fünfköpfigen Jury anhand einer Skala von 1 (dürftig) bis 10 (überragend) bewertet. Nach einer Pause eröffnete die Vorjahressiegerin Carina Eirich, jetzt Q11, mit einem Beitrag als sogenannter „featured artist“ die zweite Hälfte mit weiteren vier Poeten des Wettstreits. Im Anschluss an ihren Vortrag wurde Carina von Michael Jakob noch zu ihrer Erfahrung bei den deutschen Nachwuchsslam-Meisterschaften in Magdeburg interviewt. Als Siegerin des Labenwolf-Poetry Slams 2016 durfte sie an dem überregionalen Wettbewerb teilnehmen. (Dabei war sie voll des Lobes für die positive Atmosphäre, die tollen Texte und interessanten Menschen, die sie dort vorgefunden hatte.) Mit etwas Glück darf vielleicht auch der diesjährige Sieger wieder an dieser Veranstaltung teilnehmen…

Doch wer hat überhaupt den 4. Labenwolf-Poetry Slam für sich entschieden?
Am Ende der Hauptrunde hatten sich vier Teilnehmer abgesetzt. Unter diesen fiel dann durch den Applaus des Publikums die finale Entscheidung, wobei der Beifall für Eric Strubl aus der 10c am lautesten ausfiel. Den zweiten Platz belegte Lucia Leonhardt aus der 10b, gefolgt von Lorenz Spengler (10c) und Alisa Leyzerovich (10b).
Für den Sieger gab es den Poetry Slam-Pokal, für den zweiten bis vierten Platz Sachpreise zum Thema Poetry Slam. Dank ergeht an den Förderverein, der die Preise, Workshops und Moderation durch Michael Jakob finanzierte.

Eine gelungen Veranstaltungsreihe, die sicher eine Fortsetzung findet…

Bilder zum Poetry Slam finden Sie in unserer Galerie.

Dr. Martin Behr


Ein Ansturm auf die Dichterkrone am Labo – der 3. Labenwolf-Poetry Slam am 05.07.2016

Die Vertreter der im Schuljahr 2015/16 vier 10. Klassen lieferten sich beim dritten Labenwolf-Poetry Slam heiße Wortgefechte. Dabei fanden sich im Vorfeld so viele Poeten ein, die in den Ring steigen wollten, dass erstmals zwei voneinander unabhängige Finalrunden ausgetragen wurden.
Im Gegensatz zu den Jahren zuvor, als der Poetry Slam jeweils im März über die Bühne ging, fand er dieses Mal gegen Ende des Schuljahres, konkret am 5. Juli 2016 statt. Somit begann die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf den Poetry Slam erst nach den Pfingstferien. Im Deutschunterricht wurden die potentiellen Slammer durch ihre Deutschlehrer (Frau Kugler, Frau Schwertner, Frau Rothe und Herr Wagner) und mittels Workshops mit Michael Jakob zum Thema „Performance“ auf ihren Auftritt beim Poetry Slam eingestimmt und trainiert. Will man die Bretter, die die Welt bedeuten, betreten und in dem Wettstreit teilnehmen, kommt es nicht nur darauf an, im Vorfeld eine gute Idee für einen Text zu haben und diese dann sprachlich gekonnt zu Papier zu bringen, es ist auch von großer Bedeutung, den Text mittels Betonung, Gestik, Mimik, Pausensetzung und anderer Aspekte überzeugend vorzutragen, neuhochdeutsch „zu performen“. Dazu bedarf es auch der nötigen technischen Ausstattung, die durch die Technik-AG unter der Leitung von Herrn Willert wie jedes Jahr zuverlässig zur Verfügung gestellt und für die Auftritte der Slammer betrieben wurde. So konnte es dann auch am 5. Juli um 19 Uhr in C23 losgehen, wobei der traditionelle Einstieg mit dem Vorjahressieger als ‚featured artist’ krankheitsbedingt leider entfallen musste. Danach ging es in die erste Hauptrunde, in der die Teilnehmer dieses Jahr ein auffällig schwermütiges und zum Nachdenken anregendes Programm lieferten. Nach den jeweils maximal fünfminütigen Vorträgen wurden diese von einer aus dem Publikum gewählten fünf-köpfigen Jury anhand einer Skala von 1 (dürftig) bis 10 (überragend) bewertet. In der ersten Runde fiel die Entscheidung sehr klar für den großartig vorgetragenen selbstreflexiven Text von Carina Eirich aus der Klasse 10c aus. In der zweiten Hauptrunde fiel der Applaus für die punktbesten drei Starter dermaßen ähnlich aus, dass sich Moderator Michael Jakob und Veranstalter Martin Behr selbst nicht einigen konnten und eine neuerliche Applausrunde einberufen mussten. Auch nach dieser wiederholten Abstimmung mittels Beifall war es hauchdünn, sodass nach einigen Diskussionen mit dem Publikum Linus Rosenlöcher aus der 10c als Sieger der zweiten Hauptrunde auserkoren wurde. Im Anschluss gab es Hörbücher und Bücher zum Thema Poetry Slam als Preise für die jeweils ersten drei Sieger der beiden Hauptrunden, die wie die Workshops und Moderation durch Michael Jakob mittels der freundlichen Unterstützung des Fördervereins finanziert werden konnten.
Die selbstverfassten, thematisch weit gefächerten Texte der Schüler überzeugten dabei das Publikum sowie den erfahrenen Moderator Michael Jakob so sehr, dass er kurzerhand den Labenwolf-Poetry Slam bei einem Gewinnspiel für Nachwuchsslams anmeldete und dann kurze Zeit später auch vermelden konnte, dass wir einen der drei Startplätze für eine mehrtägige Nachwuchsveranstaltung in Magdeburg gewonnen haben, den Carina Eirich für das Labenwolf-Gymnasium wahrnehmen wird.
Und wer weiß, welche Erfahrungen so mancher der Teilnehmer nach diesem ersten Erfolg in der Zukunft noch mit dem Poetry Slam machen wird…

Dr. Martin Behr

     


 

Spannendes Rennen um die Dichterkrone – der 2. Labenwolf-Poetry Slam am 17.03.2015

Die Vertreter der 10. Klassen boten beim zweiten Labenwolf-Poetry Slam, der erstmals für alle 10. Klassen stattfand, eine überzeugende Vorstellung.

Seit Anfang des Jahres 2015 wurden die Schüler der 10. Klassen im Deutschunterricht und mittels Workshops zur Performance auf ihren Auftritt beim Poetry Slam vorbereitet. Am Abend des 17.03.2015 war es dann soweit. Die besten 14 Wortakrobaten aus den 10. Klassen traten im Dichterwettstreit gegeneinander an. Nach den jeweils maximal fünfminütigen Vorträgen wurden diese von einer jedem der aus dem Publikum gewählten fünf-köpfigen Jury anhand einer Skala von 1 (dürftig) bis 10 (überragend) bewertet. Die selbstverfassten, thematisch weit gefächerten Texte der Schüler überzeugten dabei das Publikum sowie den erfahrenen Moderator Michael Jakob so sehr, dass es einerseits am Ende eine knappe Entscheidung wurde, andererseits die besten fünf Teilnehmer eine spontane Einladung des Moderators zu einem weiteren Wettstreit im Künstlerhaus – vor einem weitaus größeren Publikum – erhielten. Auf dem Podest ganz oben stand am Ende Marie-Zoé Skoruppa (10a) mit 46 von 50 Punkten, gefolgt von Hannes Haertle-Schlegel und Lina Schreiber (beide 10c). Der Siegerbeitrag ist hier zu sehen, Bilder finden sich in der Bildergalerie in der Kategorie "aus dem Schulleben".

 

                                                                                                                                 Dr. Martin Behr