Theaterbesuch "Krabat"

 

Annäherung an Text aus verschiedenen Perspektiven – die Klassenlektüre „Krabat“ der Klasse 6b 

Im Rahmen des Deutschunterrichts wurde in der Klasse 6b der Kinder- und Jugendbuchklassiker „Krabat“ von Otfried Preußler gelesen, mit Elementen des Szenischen Lernens erschlossen und mit der Dramatisierung des Romans durch das Theater Pfütze verglichen. Daneben erstellten die Schülerinnen und Schüler teilweise sehr umfangreiche und mit viel Sorgfalt zusammengestellte Lesemappen, die den individuellen Lese- und Erschließungsprozess reflektieren. Insgesamt war diese Form des Lektüreunterrichts ein Gewinn für alle Seiten.

Matthias Göller

 

Die Theaterinszenierung „Krabat“ aus der Sicht einer Schülerin 

Am 23.01.2014 besuchte die Klasse 6b gemeinsam mit ihrem Deutschlehrer Herr Göller das Theater Pfütze, um das Stück „Krabat“ anzusehen.
Im Vorfeld und im Anschluss daran behandelten wir diese Klassenlektüre  im Unterricht. Eine persönliche Lesemappe wurde mit vielen Einzelheiten hierzu von jedem Schüler erstellt.
In der Geschichte geht es um den armen und verwaisten Bettlerjungen Krabat, der in seinen Träumen zu einer Mühle geschickt wird. Aufgenommen wird er als Lehrjunge von dem Meister, der ein böser Zauberer ist. So schwer das Leben in der Mühle war, so unmöglich war es auch zu fliehen, durch die Magie des Meisters waren die Gesellen dort gefangen.
Neben Krabat arbeiten in der Mühle noch weitere Knaben und jedes Jahr muss ein Lehrling aus der Gemeinschaft sterben. Ein Kamerad, welcher im Lehrbuch des Meisters gelesen hatte, erklärte Krabat schließlich, wie er alle Lehrjungen befreien könne. Wenn er ein Mädchen kenne, das ihn unter den zu Raben verwandelten Müllerburschen erkennt, kämen alle frei. Eines Tages kommt das Mädchen zur Mühle und will Krabat freisprechen. Ihr gelingt es tatsächlich Krabat zu erkennen, wodurch die Burschen befreit werden und der Meister stirbt.
Besonders faszinierend war es festzustellen, dass es kleinere Unterschiede zwischen Theaterstück und Roman gab. Sehr interessant ist es ebenso, das Buch zu kennen und dieses dann in gespielter Form zu erleben.
Insgesamt hat mir das Theaterstück gut gefallen, weil man sich gut in die Handlung hineinversetzen konnte und weil es spannend, lustig und gleichzeitig auch traurig dargestellt wurde. 

Carolin Witt, 6b

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